Personelles
Nach zwei intensiven Kursjahren und einer anspruchsvollen Schlussprüfung durfte Rossella Ioppolo, Leiterin soziale Dienste, verdientermassen das Diplom als Verwaltungsökonomin in Empfang nehmen. Die breitgefächerte Weiterbildung bot Frau Ioppolo die Gelegenheit ihr bereits grosses Fachwissen zu vertiefen und zu ergänzen. Die gewonnen Erkenntnisse und Erfahrungen fliessen in den vielfältigen Berufsalltag ein. Denn neben dem Sozialamt betreut Rossella Ioppolo auch einen Teil der Amtsvormundschaft, amtet als stellvertretende Gemeindeschreiberin. Gemeinderat und Verwaltungsteam gratulieren Rossella Ioppolo ganz herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihr weiterhin viel Freude in ihrem abwechslungsreichen Berufsalltag.
Vor wenigen Tagen durfte auch Riccardo Giannuzzi, der während der vergangenen drei Jahre als Lernender auf der Gemeindeverwaltung tätig war, seinen Fähigkeitsausweis entgegen nehmen. Während seiner Lehrzeit hatte der junge Berufsmann Gelegenheit den abwechslungsreichen Verwaltungsbetrieb einer Landgemeinde kennenzulernen und seinen Rucksack mit einem breit gefächerten Wissens- und Erfahrungsschatz zu füllen. Gemeinderat und Verwaltungsteam gratulieren Riccardo Giannuzzi ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Derzeit laufen die angekündigten baulichen Reorganisationsmassnahmen innerhalb der Gemeindeverwaltung. Dabei müssen auch die dezentral angeordneten Archivbestände neu strukturiert und geordnet werden. Der Gemeinderat hat deshalb entschieden Riccardo Giannuzzi bis Ende September 2010 befristet anzustellen.
Schwierigkeiten im Verein Spielgruppe Brumm
Die Güttinger Spielgruppe wurde bisher vom Verein Spielgruppe Brumm betrieben. Im vergangenen Herbst reichten die Verantwortlichen beim Gemeinderat ein Gesuch um finanzielle Unterstützung ein. Dies um einen Liquiditätsengpass zu bewältigen. Der Gemeinderat bewilligte aus dem vom Rat verwalteten Unterstützungsfonds einen Beitrag. Eine allfällige weitergehende Unterstützung wurde an verschiedene Bedingungen geknüpft. Vor allem sollten die Vereinsstrukturen bereinigt werden.
Im Frühjahr 2010 fand erstmals eine gemeinsame Sitzung von Schul- und Gemeindebehörde statt. Dabei informierte der Gemeinderat über die als schwierig beurteilte Lage beim Verein Spielgruppe Brumm. Gleichzeitig wurde die Schulvorsteherschaft gebeten sich der schulnahen Institution anzunehmen.
In der letzten Woche spitzte sich die Lage vereinsintern dramatisch zu. Seitens des Interimspräsidenten wurde der Spielgruppenleiterin aufgrund fehlender Finanzen die fristlose Kündigung ausgesprochen.
Mit dem Ziel den Spielgruppenbetrieb kurzfristig zu erhalten und Möglichkeiten zur Bildung einer neuen Trägerschaft zu eröffnen, trafen sich darauf Delegationen von Schul- und Gemeindebehörde zu einem Koordinationsgespräch.
Die Delegationen sprachen sich einstimmig für eine Sicherstellung des Spielgruppenbetriebes im kommenden Semester aus. Dies damit einerseits die bereits angemeldeten Kinder und deren Eltern nicht vor dem Nichts stehen und andererseits um Zeit für die Bildung einer neuen Trägerschaft zu gewinnen.
Die Schulvorsteherschaft will sich nun um ein vorübergehendes Raumangebot kümmern, die Politische Gemeinde übernimmt derweil die anfallenden administrativen Arbeiten und bietet der vom Verein entlassenen Spielgruppenleiterin eine temporäre Anstellung. Wie ein zukünftiges definitives Arbeitsverhältnis ausgestaltet werden soll ist von der noch zu gründenden neuen Trägerschaft bzw. von den Plänen der Spielgruppenleiterin abhängig. Eine Festanstellung durch die Gemeinde ist nicht vorgesehen. Zur Deckung der finanziellen Aufwändungen werden die einzufordernden Elternbeiträge verwendet.
Derzeit herrscht bezüglich der effektiven Finanzlage des Vereins Spielgruppe Brumm Ungewissheit. Es ist jedoch weder Aufgabe der Gemeinde noch der Schule Defizite zu übernehmen und sogenannte Altlastensanierung zu betreiben. Weitere finanzielle Leistungen zur Abdeckung der gegenüber dem Verein bestehenden Forderungen sind nicht vorgesehen.
Im Verlauf des Monats Juli werden die Eltern der bereits angemeldeten Kinder über das weitere Vorgehen informiert werden.
Strassenbauarbeiten am Römerweg
Ende dieser Woche beginnt die Kreis + Ibig AG mit den Strassenbauarbeiten im Römerweg. Die Information der direkten Anstösser erfolgt durch die Kreis + Ibig AG. Die Bauarbeiten in der Waldstrasse beginnen Anfang September (VAGO). Die Bauarbeiten in der Baslerhofstrasse starten erst nach den Herbstferien (Kreis + Ibig).
Biodiversität im Siedlungsraum – Broschüre des Schweizer Vogelschutzes
Raum und Strukturen für die Biodiversität braucht es nicht nur im Kulturland oder im Wald sondern auch im Siedlungsraum. Und da liegt noch einiges Potential brach.
Warum an einem sonnigen Standort nicht einen Trockenstandort anlegen? Solche nährstoffarmen Anlagen bieten viel für die bedrohte Pflanzen- und Tierwelt und sind dabei einfach und kostengünstig zu realisieren: eine Schicht von mindestens 30 cm eines Kies-Sandgemisches und eine bunte Schar an heimischen Sonnenanbetern mit wenig Hunger und Durst. Folien sind überflüssig oder für Tiefwurzler gar hinderlich; die dicke Kiesschicht vermindert ohnehin das Aufkommen unerwünschter Beikräuter. Als bereits fertig gestelltes Beispiel können die Kiesrabatten bei der Mehrzweckanlage Rotewis besichtigt werden.
Die Broschüre des Schweizer Vogelschutzes mit weiteren Tipps zu mehr Natur im Siedlungsraum wird ab sofort bewilligten Baugesuchen beigelegt und kann von interessierten Einwohnern auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden.
Empfehlungen des Schweizer Vogelschutzes à http://www.birdlife.ch/d/projekte_ch_habit_siedlung_tipps.html
Foto: Bunte Vielfalt statt Einheitsgrün
Abbildung: Moschusmalve, Dorniger Hauhechel, Kartäusernelke, Wilde Karde, Feldthymian, Strauchwicke)